Palais Garnier

Palais Garnier

Liebe Architekturfreunde,

immer wieder einen Besuch wert ist die Pariser Oper. Der Name Palais Garnier stammt von dem Architekten, der das spektakuläre Bauwerk errichtete und im Jahr 1875 fertigstellte, im Auftrag Napoleons. Heutzutage werden dort hauptsächlich Ballettaufführungen gezeigt, während Theaterstücke in der modernen Dependance Bastille zu sehen sind.

Das neobarocke Interieur des weltgrößten Theatergebäudes ist unvergleichlich opulent, allem voran der in Goldtönen gestaltete Spiegelsaal und die große mittig gelegene Treppe. Spektakuläre Details findet man in jedem Winkel.

Zur Zeit sind unterschiedliche Elemente moderner Kunst im Innern der Oper zu finden, dabei auch die Installationen “Saturnales” des Künstlers Claude Lévêque (dessen Werke ich schon in der Fondation Louis Vuitton und der Collection Lambert in Avignon bewunderte) aus dem Jahr 2018 in Form von blauen Neon-Ringen, welche die originalen Kugelleuchten als Planeten erscheinen lassen.

Auf dem Bild zu sehen vlnr.: Kuppel mit Drachen • Decke des Spiegelsaals • Kostüm aus dem Brahms-Schönberg-Quartett nach einem Entwurf von Karl Lagerfeld, 2016 • Claude Lévêque, Saturnales, 2018.

Mit den besten Grüßen aus Paris, Eure Paula