Centre Pompidou

Centre Pompidou

Liebe Kunstfreunde,

das Centre Pompidou ist mit Sicherheit das Museum in Paris, welches ich in meinem Leben am häufigsten besucht habe – zum ersten Mal schon 1987 zu einer Ausstellung über Deutsches Design unter Anderem mit Kunstflug. Seitdem sind viele Jahre vergangen und mittlerweile interessiert mich nicht mehr nur der Strawinski-Brunnen mit sich bewegenden Skulpturen von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle auf dem benachbarten Platz, sondern vielmehr die Architektur und natürlich die ausgestellte Kunst.

Zunächst zum Gebäude: das industriell anmutende Bauwerk wurde von den drei Architekten Renzo Piano, Richard Rogers und Gianfranco Franchini entworfen und öffnete 1977 seine Türen für Besucher. Namensgeber war der französische Staatspräsident Georges Pompidou, auf wessen Initiative des Museum erbaut wurde.

Neben großen Wechselausstellungen – zur Zeit von Victor Vasarely (der auch das große Portrait von Georges Pompidou im Foyer gestaltet hat) – beherbergt das Centre auch eine riesige Sammlung moderner Kunst aus den Jahren 1905 – 1965. Von Matisse über Braque und Picasso, bis hin zu Kandinsky, Mondrian. Darüber hinaus befindet sich im nächsten Stockwerk – zu erreichen über die an der Fassade entlanglaufenden Rolltreppen – die Sammlung zeitgenössischer Kunst, mit Raum-Installationen von Jean Dubuffet, Bruce Nauman und Joseph Beuys – um nur ein paar kleine Auszüge zu nennen. Das Museum beherbergt Europas größte Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst. 

Auf dem Bild zu sehen vlnr.: Ausblick über Paris • Victor Vasarely, T.M., 1958 • Vernon Dewhurst, David Bowie, 1969 • Andy Warhol, Ten Lizes, 1963.

Mit den besten Grüßen aus Paris, Eure Paula